Loch im Herz

Manchmal neigen Menschen dazu, wie Hunde zu bellen, die sich bedroht fühlen und meinen, ihr Revier verteidigen zu müssen. Ich meine, wenn Menschen ihre Unzufriedenheit, ihre Ängste und Komplexe auf ihre Mitmenschen spucken. Wenn sie sich über andere stellen, sie kleinmachen und erniedrigen. Weil sie sich nichts sehnlicher wünschen, als das klaffende Loch in ihrem Herzen zu füllen. Und dabei insgeheim hoffen, ein Quantum Glück zu erhaschen – die wahrscheinlich erbärmlichste Art der Freude.

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Für eine bessere Welt

Als Kind war ich sehr feinfühlig, oft traurig und manchmal schien es, als trage ich das Leid der ganzen Welt, das mein zartes Herz fast zu zerbersten drohte. Der Weltschmerz brachte mich tiefer und tiefer und schließendlich einen Gedanken hervor, der mich viele Jahre antrieb: Ich wollte die Welt verändern. Nicht mehr und vor allem nicht weniger. Und ich war mir sicher, dass das möglich sei.

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