Der Tod.

Der Tod

Die Welt ist ein Ort, wo jeder ein Sterbender, welkend und endlich, Zeit die Königin und Tod der König ist. Wo der Wind den Sand davonträgt, stets und unerbittlich.

Wo Gott verkleidet, unfehlbar den verschlingt, der zerfressen von Zorn, Lust und Gier, gepeinigt von Neid und gezwungen, sich vor ihm zu verbeugen, in Dunkelheit stirbt.

Wo der Tod wie ein Geier geduldig wartet auf den, der gequält vom Wunsch nach Anmut, Wohlstand und Ruhm vergebens um ein Entrinnen kämpft. Niemand wird vom ihm vergessen.

Doch der, der sich verneigt aus freien Stücken, wissend, dass Gott der Ursprung von allem und ihn in allem erkennt, ist im Schutz seiner zärtlichsten Form. Kein klaffendes Maul, keine scharfen Klauen. Für ihn ist der Tod nur eine Pforte in eine Welt ohne Angst.

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